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Großradaranlage TIRA von außen |
Termin: Freitag, 30. April 2004
Öffnungszeiten: 9.30 - ca. 17.00 Uhr
Der Innenraum der Großradaranlage ist in einen Vortrags-
und einen Ausstellungsbereich unterteilt. Neben dem historischen
Teil der Ausstellung werden mit Exponaten und Postern aktuelle Forschungsprojekte
vorgestellt.
Die Abteilung FHR-AuS (Antennen und Streufelder)
befasst sich mit der Entwicklung konformer, plattformintegrierter
Antennen und der Modellierung von Streufeldern realistischer Flugobjekte.
Unter anderem wird eine Gruppenantenne auf gekrümmter Oberfläche
für den Radarbetrieb ausgestellt.
Die Abteilung FHR-EL (Elektronik)
befasst sich theoretisch und experimentell mit Radarverfahren für
luft- und raumgestützte Aufklärung, multifunktionale
Bordradare, bistatische Radarsysteme und bodengestützte Luftraumüberwachung.
Einen Schwerpunkt bildet dabei der Einsatz von Gruppenantennen einschließlich
ihrer Technologie und der zugehörigen mehrdimensionalen Raum-Zeit-Verarbeitung.
Neben der Krähennestantenne (dreidimensionale Gruppenantenne)
wird das komplette Frontend des experimentellen flugzeuggetragenen
SAR-Systems „PAMIR“ zu sehen sein.
Die Abteilung FHR-HSZ (Höchstfrequenzsensorik
und Zielsuchkopfradar) entwickelt Signalverarbeitungsverfahren
und Technologien für Radaraufgaben im Frequenzbereich oberhalb
35 GHz. Ausgestellt werden Komponenten für Millimeterwellenradaranwendungen,
Systeme für Radiometrie und Terahertzsensorik sowie ein Drehtisch
zur Vermessung von z.B. an Fahrzeugen zurückgestreuten Wellen.
Die Abteilung FHR-PSK (Passive Sensorik,
Störverfahren und Klassifizierung) bearbeitet Fragen
der Erfassung und Störung von Radarsystemen sowie Verfahren
zur Zielklassifizierung und die Entwicklung „passiver“
Radare. Ein solches System (MELISSA) kann auf der Ausstellung besichtigt
werden, ferner ein Radar zur Erfassung von Landminen.
Die Abteilung FHR-RWA (Radarverfahren zur
Weltraumaufklärung) betreibt die Großradaranlage
TIRA und entwickelt Verfahren zur Abbildung von Satelliten und Flugzeugen.
Das größte Ausstellungsstück ist die „Kugel“,
in der die Feier stattfindet, mit der darin installierten 34 m-Parabolantenne.
Die Abteilung FKIE-EFS (Ergonomie und Führungssysteme)
erarbeitet Methoden und Verfahren, die zur ergonomischen Gestaltung
und Bewertung von Mensch-Maschine-Systemen eingesetzt werden können.
Ausgestellt wird eine Visualisierung dreidimensionaler SAR-Bilder.
Weitere Informationen auf www.fgan.de
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